Anzeigepflicht für übertragbare Krankheiten: RRB | Übertragbare Krankheiten

321.300

Beschluss des Regierungsrates betreffend Anzeigepflicht für übertragbare Krankheiten

Vom 25.05.1943 (Stand 01.07.2005)
Der Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt beschliesst:

In Ausführung des Bundesratsbeschlusses über die Anzeigepflicht für übertragbare Krankheiten vom 20. April 1943[1] wird als zuständige kantonale Behörde, welcher die Ärzte die bundesrechtlich vorgeschriebenen Erkrankungs- und Verdachtsfälle anzuzeigen haben, das Gesundheitsamt[2] bezeichnet.

 

Ferner wird das Gesundheitsdepartement[3] ermächtigt:

a) den Ärzten vorzuschreiben, gewisse Kinderkrankheiten direkt dem Schularztamt[4] zu melden;

b) die Anzeigepflicht auf weitere Krankheiten, die bundesrechtlich nicht anzeigepflichtig sind, auszudehnen.

 

Dieser Beschluss ist zu publizieren; er tritt vom 1. Juni 1943 an in Wirksamkeit.

KB 29.05.1943
  1. [1] Dieser BRB ist aufgehoben und ersetzt durch die eidg. Verordnung über die Meldung übertragbarer Krankheiten des Menschen (Melde-Verordnung) vom 13. 1. 1999 (SR 818.141.1).
  2. [2] Umbenennung des «Gesundheitsamtes» in «Gesundheitsdienste» gemäss RRB vom 28. 11. 2000; erneute Umbenennung in «Medizinische Dienste» gemäss RRB vom 22. 12. 2015.
  3. [3] Umbenennung «Sanitätsdepartement des Kantons Basel-Stadt» in «Gesundheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt» durch RRB vom 21. 6. 2005 (wirksam seit 1. 7. 2005).
  4. [4] Jetzt: Kinder- und Jugendgesundheitsdienst (Schulärztlicher Dienst).